3. Quartal 2010
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Triathlon Uster und Locarno |
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Donnerstag, 09. September 2010 04:04 |
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Nach dem Ironman Zürich genossen wir drei Tage Ferien in Arosa. Schon am Mittwoch waren meine Beine bereit für eine kleine Wanderung auf das Weisshorn. Trotzdem kam die Erholung nicht zu kurz und ich gönnte mir eine Massage in der Bergoase (Hotel Tschuggen), die von Mario Botta geplant wurde. Das war ein Erlebnis! In den folgenden Wochen intensivierte ich das Schwimmtraining. Mit Marco Pilloud (Total-Immersion.ch) fand ich einen Schwimmtrainer, der zweimal pro Woche nach Nottwil kommt und mich fordert. So kann ich direkt vom Bürotisch ins Wasser. Beim Triathlon in Uster gelang mir eine gute Schwimmleistung. Auf dem Rad kämpfte ich mit dem Verkehr und beim Laufen spürte ich die Belastung vom Vortag (Dauerlauf über 2h). Ich wurde hinter Nicole Hofer Zweite. Eine Woche später startete ich in Locarno über die doppelte olympische Distanz. Das Schwimmen war mit 3km fast so lang wie beim Ironman. Ich verlor jedoch unglaublich viel Zeit im Wasser. Meine Finger waren nach der Hälfte eiskalt. Mit der rechten Hand konnte ich nur noch mit der Faust schwimmen, da die Finger unkontrolliert flatterten. Auf den ersten Radkilometer klapperten dann auch noch die Zähne. Danach fand ich meinen Rhythmus und orientierte mich an der Wattleistung. Ich erreichte meine Zielvorgabe und lief die 20km in einer schnellen Zeit. Ich konnte mich bis auf dem zweiten Rang vorkämpfen. Bereits am 22. September fliege ich nach Hawaii. So habe ich mehr als zwei Wochen, um mich an das warme und feuchte Klima zu gewöhnen. Mit Caroline Steffen teile ich ein Appartement. Das wird bestimmt eine tolle Zeit und wir werden auch etwas zu feiern haben….. und frieren werde ich da auch nicht. |
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Sieg in Rekordzeit am Ironman Zürich |
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Montag, 26. Juli 2010 01:51 |
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Dank dem tollen Sommerwetter in den letzten Wochen verlief die Vorbereitung optimal. Ich bestritt zwei Wettkämpfe aus Training heraus über die olympische Distanz in Murten und Sempach. Daneben fuhr ich mehrmals über den Glaubenbielenpass von Giswil nach Sörenberg. Das ist eine ideale Steigung – 12km mit über 1100m Höhendifferenz. Beim Lauftraining baute ich die eine oder andere Einheit ein, die mir Viktor Röthlin empfohlen hat (u.a. ein langer Lauf und danach 4 x 1000m auf der Bahn). Mitte Juli organisierte das SPZ eine Seeüberquerung von Eich nach Nottwil über 2.5km. In den letzten den Tagen vor dem Ironman gönnte ich mir die nötige Ruhe. Am Tag vor dem Wettkampf nutzte ich die trainingsfreie Zeit und putzte das ganze Haus. So hatte ich eine gute Ablenkung. Am Sonntag stand ich mit gemischten Gefühlen an der Startlinie. Seit meinem Sieg am Ironman Lanzarote 2006 habe ich keinen Ironman mehr bestritten (abgesehen von dem missglückten Abstecher an den Ironman Nizza im letzten Sommer, als ich auf der Radstrecke ausgestiegen war) und hatte viel Respekt. Die erste Runde beim Schwimmen absolvierte ich in einer kleinen Gruppe. Als jedoch die schnellen Schwimmer von der Altersklasse auftauchten (ihr Start erfolgte 5min nach uns), war mein grösste Sorge, nicht im Weg zu sein. Ich wechselte mit 15 Minuten Rückstand zur Spitze aufs Rad. Die 180km wollte ich dosiert fahren, um einen schnellen Marathon laufen zu können. In der Vergangenheit habe ich zuviel Energie in der zweiten Disziplin verloren. Dank dem SRM System (Wattmessung) gelang mir das optimal. Am Heartbreakhill herrschte eine tolle Stimmung. Beim Marathon überraschte ich mich selbst. Eine Laufzeit von 3:04 ist auf dem winkligen Kurs hätte ich mir nicht zugetraut. Aber die vielen bekannten Gesichter an der Strecke haben mir das Laufen leicht gemacht. Zwar plagten mich nach der ersten Runde Krämpfe. Doch eine Aussage von Ronnie Schildknecht in Rapperswil veranlasste mich, Buillon zu trinken. Ich konnte mir das vorher nicht vorstellen, doch es half und war gar nicht so schlecht. Die letzten 7km waren hart. Mit der Siegerzeit von 9:00:054 bin ich sehr zufrieden. Wenn ich es jedoch gewusst hätte, wäre ich gerne 5 Sekunden schneller gewesen. Ich möchte mich bei allen, die am Streckenrand gestanden sind, herzlich bedanken! Es war wirklich ein tolles Erlebnis!! Es ist jetzt mitten in der Nacht. Von Hunger geplagt, erwachte ich… |
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