2. Quartal 2010
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Zwei Podestplätze |
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Dienstag, 08. Juni 2010 04:57 |
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In den letzten 8 Tagen bestritt ich zwei Triathlonwettkämpfe über die halbe Ironmandistanz. Das Ziel war wertvolle Wettkampfpraxis und Härte für den Ironman Zürich zu gewinnen. Mit dem ersten Rennen in St. Pölten bin ich sehr zufrieden. Das Schwimmen in zwei Seen war einzigartig und die Radstrecke gefiel mir sehr gut. Wir hatten Glück mit dem Wetter. Trotz kühlen Temperaturen blieben wir vom angesagten Regen verschont. Den Rückstand im Schwimmen konnte ich mit einer starken Leistung auf dem Rad kompensieren und wechselte mit mehr als zwei Minuten Vorsprung auf die Laufstrecke. Nach ca. 10km wurde ich von Yvonne Van Vlerken und kurz darauf von Erika Csomor überholt. Die beiden lieferten sich einen spannenden Zielsprint, welcher Yvonne hauchdünn für sich entschied. Ich konnte den dritten Platz gegenüber Sandra Wallenhorst erfolgreich verteidigen. Beim Heimrennen in Rapperswil wollte ich versuchen, an der langsamsten Gruppe beim Schwimmen dranzubleiben. Das gelang mir jedoch nicht. Den Rückstand von 8 Minuten konnte ich nicht wie gewohnt aufholen. Auf der einen Seite lag es an meinen Beinen, aber Caroline Steffen und Nicole Hofer zeigten auch ein tolles Rennen! So lief ich erneute als Dritte ins Ziel. Die Stimmung und das Wetter waren perfekt. Sehr zufrieden bin ich mit meiner Zeit beim Wechseln. In St. Pölten hatte ich mehr als 90 Sekunden verschenkt…… |
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5. Rang am 70.3 IM in Texas |
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Freitag, 30. April 2010 04:51 |
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Der erste Triathlon im Jahr 2010 ist bereits Geschichte. Mit der Reise nach Texas hatte ich grosses Glück und konnte wie geplant am Mittwochmorgen via Altanta nach Housten fliegen. Ich war privat bei einem amerikanischen Ehepaar untergebracht und wurde am Flughafen abgeholt. Darüber war ich sehr froh, denn ich reiste alleine. Ich fühlte mich bei Anne und Alain sowie den beiden Hunden und Katzen sehr wohl. Ich nutzte die drei Tage bis zum Rennen mit ein wenig Training und widmete mich der Erholung. In der Nacht vom Freitag auf Samstag fegte ein Sturm über Galveston. Ich schlief im Dachgeschoss und hatte ein mulmiges Gefühl, als der Wind ums Haus pfiff und es zum zittern brachte. Am Samstag klarte es rasch auf. Trotzdem wurde das Schwimmen für die Sprint sowie die Olympische Distanz abgesagt. Wir wurden am Race Briefing am Samstag informiert, dass bei den Profi Athleten kein Neoprenanzug erlaubt ist. Das war die erste schlechte Neuigkeit. Ich hatte natürlich keinen Speedsuit dabei. Die Zweite war, dass mein Helm in Amerika nicht zugelassen war. Am Sonntagmorgen startete das kleine aber feine Feld der Pro Damen 3 Minuten nach den Herren. Die nächste Startwelle war sieben Minuten später. Der Schwimmstart befand sich ca. 700m vom Schwimmausstieg entfernt. Das führte dazu, dass wir nur gegen die Wellen oder quer zu den Wellen schwammen. Ich hatte Probleme und war nahe daran, aufzugeben. Der Rückstand zur Spitze war riesig. Ich schwang mich aufs Rad und gab Gas. Zu meinem Vorteil hatte es auf der flachen Radstrecke entlang vom Golf von Mexiko starken Seitenwind (ca. 35 km/h). Ich fühlte mich gut. Schon bald holte ich die erste Athletin ein. Beim Wendepunkt konnte ich mich über die Rennsituation orientieren. Kurz vor der Wechselzone fuhr ich auf Samanta McGlone und Pip Taylor auf und wechselte als Vierte auf die Laufstrecke. Neben Hawaii war es das fairste Rennen, das ich je erlebt hatte! Die Laufstrecke führte über 4 Runden im Moodys Garden. Es war ein Kurs mit vielen Ecken und die Temperaturen lagen inzwischen über 30 Grad. Die Stimmung war genial. Ich beendete den Wettkampf auf dem fünften Rang. Mit meiner Leistung auf dem Rad und im Laufen bin ich sehr zufrieden. Vorallem die Spitzenzeit auf dem Rad überrascht mich. Ich habe noch nicht viele Kilometer in den Beinen und war bis anhin nur wenige Male mit dem Zeitfahrrad unterwegs. Das Schwimmen war jedoch eine Katastrophe. Die Zeiten im Hallenbad hatten mich eigentlich zuversichtlich gestimmt. Ich kam einfach mit den schwierigen Bedingungen nicht klar und konnte bisher auch nie im offenen Gewässer trainieren. Das wird sich aber hoffentlich in den nächsten Wochen ändert. Bereits am Montag stieg ich in Housten in das Flugzeug und landete pünktlich am Dienstagmorgen in Zürich. Der ausgefüllte Terminkalender in den nächsten Tagen lässt der Jetlag keine Chance…. |
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