3. Quartal 2003
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Montag, 08. September 2003 00:00 |
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Ich habe mich von der Duathlon WM gut erholt. Am Montag nach dem Rennen habe ich den Kopf unter die Bettdecke gesteckt, doch danach gings wieder aufwärts. Schon am Freitag bis Sonntag standen intensive Trainingseinheiten auf dem Rad an. Daneben war ich noch im Schwimmtraining und ich machte drei kürzere Dauerläufe.
Am nächsten Sonntag starte ich an einem Zeitfahren (flache Strecke) über 33.4 km. Das wird eine interessante Standortbestimmung, da neben Zulfia Zabirova (Weltmeisterin 2002) auch einige andere starke Zeitfahrerinnen am Start sein werden. Eine Woche später werde ich am GP des Nations teilnehmen. Ich hoffe, dass ich mich mit diesen zwei Zeitfahren für die Weltmeisterschaft in Kanada qualifizieren kann. Die WM-Strecke ist sehr coupiert und führt über etwas mehr als 20km. |
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Duathlon WM Affoltern am Albis |
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Samstag, 30. August 2003 00:00 |
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Als ich frühstückte, regnete es in Strömen, und ich stellte mich schon mal auf ein Rennen bei Regen ein. Auch die Temperaturen lagen weit unter 20°. Bevor ich um 11 Uhr mit dem Auto nach Affoltern fuhr, lenkte ich mich mit Hausarbeiten ab. Beim Einlaufen hatte ich ein gutes Gefühl und freute mich auf ein interessantes Rennen.
In der ersten von vier Laufrunden verlor ich nur knapp 20 Sekunden auf die Spitze. Doch schon in der zweiten Runde spürte ich beim Bergablaufen ein Ziehen in den Oberschenkeln. Es wurde von Runde zu Runde schlimmer. Ich wechselte als 21. mit einem Rückstand von 3:30 zur Spitze aufs Rad. Schon in der ersten Abfahrt gelang es mir, mich von einer grösseren Gruppe zu distanzieren, und ich lag an 9. Stelle. Irgendwie verlor ich die Übersicht, in welcher Runde ich mich befand. Ich warf meinen vollen Bidon in der 3. Runde weg und war überzeugt, nur noch eine Runde fahren zu müssen. Ich überholte kurz danach die Führende Edwige Pitel und versuchte, davonzufahren. Leider klappte es nicht. Ich wusste, dass sich hinter mir starke Läuferinnen befanden, und ich wollte soviel Vorsprung wie möglich rausfahren. Ich wusste aber auch, dass ich Edwige nicht mehr entscheidend distanzieren konnte und liess sie deshalb mitfahren. Als ich in der 4. Runde Richtung Wechselzone fuhr, bemerkte ich meinen Irrtum. Leichte Kopfschmerzen deuteten darauf hin, dass ich zuwenig getrunken hatte, doch der Bidon war schon leer. Nach dem Wechsel hatte ich auf die Verfolgerinnen einen Vorsprung von mehr als einer Minute. Das Bergablaufen wurde zur Tortour. Die vielen Zuschauer feuerten mich an und ich kämpfte. Doch ich konnte den 2. Platz nicht halten. Im Ziel waren die Schmerzen und die Enttäuschung gross. Trotzdem bin ich froh, dass ich gestartet bin, obwohl ich wusste, dass es nicht optimal ist. Ich hätte auf einen Start verzichtet, wenn die WM nicht in der Schweiz stattgefunden hätte. Diese Jahr mache (machte) ich einige Kompromisse, doch im nächsten Jahre werde ich mich aufs Radfahren konzentrieren....
Ich danke all den vielen Zuschauern für die Unterstützung. Es war toll, vor einer solchen Kulisse zu starten. Der Anlass war ein Erfolg, auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte. Wir blieben aber während dem Rennen vom Regen verschont.
Bericht im Sonntagsblick vom 31.8.2003
Bericht in der Sonntagszeitung vom 31.8.2003 |
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