3. Quartal 2003


Training nach Lust und Laune
Mittwoch, 09. Juli 2003 00:00
Ich genoss diese ""planlosen"" Tage, das schöne Wetter und meinen Erfolg.
 
Bahn B-WM in Aigle
Samstag, 05. Juli 2003 00:00
Am Samstag machten wir zwei Trainingseinheiten auf der Bahn. Wir waren fast alleine und konnten hinter dem Töff Warmfahren. Die Trainings liefen sehr gut und die Beine waren fit. Ich war am Freitag noch in der Massage bei Kurt und das hat Wunder gewirkt... Am Sonntag hatten wir Bahntrainingszeit von 12:30 bis 14:00. Ich verbesserte meine 1000m Zeit (fliegend) nochmals um 0.5 Sekunden. Das war ein Aufsteller! Wir waren in einem rustikalen Hotel im Bergdörfchen Torgon auf ca. 1000 müM untergebracht. Die Wirtin ist Belgierin und unglaublich gastfreundlich. Ich hatte zusammen mit Barbara Heeb ein Zimmer mit Sicht auf See und Berge. Das Hotel ist an einer traumhaften ruhigen Lage und das Essen ist hervorragend. Das lässt Etagen-Dusche und WC vergessen. ( \n Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. > Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ). Am Montag galt es dann Ernst. Da nur eine Startmaschine funktionierte, starteten alle Verfolgerinnen einzeln und die Startzeiten verschoben sich. Ich startete als zweitletzte. Ich hatte keine Ahnung, welche Zeiten realisiert wurden. Ich konzentrierte mich auf meine Aufgabe. Als Motivation hörte ich eine CD von Robbie Williams. Die Betreuung war super und ich fühlte mich gut. Mein Ziel war, eine Zeit von 3:40 zu fahren. Ich ging die ersten 1000m sehr schnell an, und meine Beine wurden schon in der 5. von 15 Runden ""sauer""... Ich spürte, dass ich von Runde zu Runde etwas langsamer wurde. Auf den letzten 2 Runden gab ich nochmals alles. Die Uhr blieb bei 3:38:247 stehen (neuer Schweizerrekord) und ich gewann die Qualifikation. Ich freute mich sehr und wusste aber gleichzeitig, dass ich am nächsten Tag nochmals ein gutes Rennen fahren muss. Am Dienstagmorgen entdeckte ich mit Schrecken, dass meine Radschuhe gestohlen wurden. Ich hatte zum Glück noch andere Radschuhe dabei, aber nicht das gleiche Modell. Zudem hatte ich die Schuhe noch nie auf der Bahn benutzt. Der Start war erst am Abend um ca. 19 Uhr. Am Morgen fuhr ich in Begleitung meiner Trainer eine Stunde locker auf der Strasse. Danach war regenerieren, essen, lesen und Beine hoch lagern angesagt. Der Ablauf der 90 Minuten vor dem Start blieb unverändert. Natürlich hörte ich wieder die gleiche Musik. Irgendwann gehe ich mal zu einem Konzert von Robbie Williams, obwohl ich mich nicht gerne im Gedränge aufhalte! Ich war bereit und als der Startschuss fiel, trat ich kraftvoll an....... und der rechte Schuh löste sich vom Pedal. Gemäss Reglement darf im Final bei Defekt nochmals gestartet werden. Das ist aber nur einmal erlaubt. Ich weiss nicht mehr, was mir genau durch den Kopf ging. Den zweiten Start ging ich verhalten an. Erst als ich im Sattel sass, gab ich Vollgas. Nach knapp 2000m hatte ich meine Gegnerin überholt und der Lauf wurde abgebrochen. Die Freude war riesig. Ich danke allen, die mich vor Ort, mit SMS, Mails und in Gedanken unterstützt haben! Bericht danach Neue Luzerner Zeitung 08.07.2003 Bericht vor dem Wettkampf Neue Luzerner Zeitung 04.07.2003 Vorschau im Zofinger Tagblatt
 
Bahntraining in Stuttgart
Mittwoch, 02. Juli 2003 00:00
Heute Nachmittag fuhr ich in die Hanns-Martin-Schleyer-Halle nach Stuttgart. Wir konnten von 17 Uhr bis 19 Uhr auf die Bahn. Ich sträubte mich anfänglich dagegen, da die Fahrt mit dem Auto 6 Stunden dauert. Doch leider waren sich meine drei deutschen Trainer einmal mehr einig. Im Hinblick auf die A-WM ist es von Vorteil, wenn ich mich bereits ein bisschen an die Bahn gewöhnt habe. Jede Bahn ist unterschiedlich (Länge, Kurve und Belag). Ich fühlte mich beim Training nicht so gut und hoffe, dass es auf das Autofahren zurückzuführen ist.
 
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