3. Quartal 2003
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Montag, 29. September 2003 00:00 |
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Langsam neigt sich für mich die Saison 2003 dem Ende entgegen. Ich nutzte die letzten Trainingstage und das schöne Wetter, um mich auf die WM vorzubereiten. Dazu machte ich zwei harte Intervalleinheiten am Berg. Leider habe ich mir einen Infekt zugezogen und muss Antibiotika einnehmen. Das macht mich müde, aber das Training kann ich trotzdem durchziehen.
Ich fliege am nächsten Freitag (3. Oktober) nach Toronto. Das Rennen findet am 8. Oktober in Hamilton statt, von 14:10 bis 16:00 (Zeitverschiebung zur Schweiz: -6 Stunden;; d.h. CH Zeit 20:10 bis 22 Uhr). Das Rennen wird auf Eurosport und/oder SF DRS2 ausgestrahlt.
Bereits am nächsten Tag fliege ich weiter nach Hawaii. Ich logiere wie letztes Jahr im Country Club Village. Das ist eine Appartementkomplex an Ende vom Ali Drive. Es ist sehr ruhig und die Anlage ist am Hang angelegt. So hat man einen traumhaften Ausblick aufs Meer. Ich habe einige Tage Zeit, mich an die Temperaturen und an das Klima zu gewöhnen. Der Start zum Ironman erfolgt am Samstag, 18. Oktober um 7 Uhr (CH Zeit 19 Uhr). Danach werde ich noch einige Tage die Sonne geniessen, bevor ich am Mittwoch nach Hause fliege.
Ich bin gespannt und sehr motiviert auf die beiden letzten Rennen. Auf jeden Fall werde ich Euch per Tagebuch auf dem laufenden halten.
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Zeitfahren GP des Nations |
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Sontag, 21. September 2003 00:00 |
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Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag wechselte ich sofort nach dem Radtraining die Schuhe und lief einige Kilometer. Am Mittwochnachmittag machte ich ein Töfftraining in hügeligem Gelände. Der Freitag war ein Ruhetag, und ich nahm an unserem Betriebsausflug teil. Wir verbrachten den Tag bei tollem Wetter auf der Rigi. Neben Fussballgolf und Besichtigung einer Bergkäserei hatte ich Gelegenheit zum Jassen. Ich hatte jedoch völlig vergessen, dass die Sonne auch Sonnenbrand verursachen kann und habe mir den Rücken verbrannt!
Am Samstagmorgen fuhr ich zum Flughafen nach Basel. Mein Flug nach Paris Orly ging um 11 Uhr, und das Einchecken war 20 Minuten vor Abflug. Ich schaffte es gerade noch rechtzeitig. In Orly wurde ich abgeholt und wir fuhren mit dem Begleitfahrzeug der Geroldsteiner nach Dieppe. Nachdem wir das Hotel direkt beim Start-/Zielgelände bezogen hatten, schauten wir uns die Strecke an. Ich hatte vom Fliegen und langen Sitzen komische Beine. Die beiden Anstiege von etwas über 100 Höhenmeter waren langgezogen. Die Strecke war anspruchsvoll und die Wahl der Übersetzung war nicht so einfach. Auf jeden Fall war es eine gute WM-Vorbereitung, da die Strecke in Hamilton auch zwei Anstiege aufweist.
Am Sonntag startete ich als 8. Schon beim Einfahren hatte ich leere Beine. Die 35km waren ein Kampf. Nach dem ersten Anstieg wusste ich nicht, wie ich den Zweiten noch schaffen sollte. Als ich im Ziel ankam hatte ich nur noch einen Wunsch - hinlegen. Dass es zum Sieg gereicht hat, überraschte mich. Leider verpasst ich die Rangverkündigung. Ich nutzte noch die Gelegenheit, eine Runde hinter Uwe Peschel im Begleitfahrzeug mitzufahren, da die Profis fast 2 Stunden nach uns starteten.
Nur mit viel Glück gelang es uns, den Flug von Paris Orly nach Basel zu erreichen. 12 Minuten vor Abflug waren wir am Flughafen. Dafür hatte ich eine ganze Sitzreihe im Flugzeug für mich und bin sehr bequem geflogen. In Basel hatte ich einige Probleme, mein Auto zu finden. Am Samstag war ich sehr in Eile und hatte mir natürlich nicht eingeprägt, wo ich das Auto abstellte. Ein sehr bewegtes Wochenende..............
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Zeitfahren Chono Champenois |
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Sontag, 14. September 2003 00:00 |
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Die Reise am Samstag nach Frankreich verlief nicht planmässig. Statt am Nachmittag trafen wir erst kurz nach 19 Uhr in der Ortschaft Bétheny in der Nähe von Reims ein. Somit konnte ich mir die Strecke nicht mehr ansehen und auch das Training fiel ins Wasser. Ich schaute mir die Strecke am nächsten Morgen an. Sie gefiel mir sehr gut. Es war ein welliges Gelände. Das Wetter war sonnig aber sehr windig - Bedingungen, die mir sehr gut liegen.
Ich startete um 15:20 Uhr als Zweitletzte vor Zoufia Zabirova, die für mich die Favoritin war. Ich fühlte mich gut. Das Rennen war hart, aber ich schaffte es, nie auf die kleine Scheibe zu schalten!! Ich erreichte mit 35 Sekunden Rückstand die zweitbeste Zeit, 57 Sekunden vor Zoulfia Zabirova. Mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden. Ich weiss auch, wo ich einige Sekunden verloren habe. Nach der Siegerehrung fuhren wir gleich los, da noch gut 600km vor uns lagen. |
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