2. Quartal 2004


Trainingslager in Sardinien
Freitag, 02. April 2004 00:00
Am Freitagabend um 20 Uhr ging unsere Fähre ab Genua. Wir fuhren nach dem Mittag los. Es dauerte jedoch ziemlich lange, bis wir alles im Golf verstaut hatten. Dazu kam noch, dass es vor dem Gotthart sehr viel Verkehr hatte. Auch in Mailand kamen wir nicht zügig voran. Langsam zweifelten wir, ob wir die Fähre noch erreichen....... 10 Minuten vor Abfarht schifften wir ein! Wir hatten eine Kabine gemietet. So war die Fahrt sehr gemütlich. Das Meer war sehr ruhig. Als wir am nächsten Morgen in Porte Torres ausstiegen, regnete es sinnflutartig. Nach 90 min Autofahrt kamen wir im Ferienzentrum Ala Birdi an. Nach einem ausgiebigen Frühstück bezogen wir unser Zimmer. Da es am Mittag immer noch stark regnete, begann ich das Trainingslager auf der Rolle. Nach einer Stunde hatten jedoch die Wettergötter erbarmen und der Regen stoppte. Ich ging noch fast vier Stunden auf die Strasse und suchte mir einen Berg für Kraftausdauer. Am Sonntag hatte ich Ruhetag. Neben Schwimmen und einer kurzen lockeren Ausfahrt mit den Smart Cranks genoss ich den ruhigen Tag. Montag bis Mittwoch waren lange Einheiten (4 bis 5 Stunden) mit harten Intervallen geplant. Ich war immer alleine unterwegs und genoss die wunderschöne Landschaft. Das Strassennetz ist gut ausgebaut. Sardinien ist halb so gross wie die Schweiz und hat ca. 1.6 Mio. Einwohner, dafür über 5 Mio. Ziegen und Schafe. Oft kam es vor, dass ich fast eine Stunde an keiner Ortschaft vorbeikam und nur wenigen Autos begegnete. Auch das Wetter spielte mit. Die Sonne schien und die Temperaturen lagen zwischen 15 und 20 Grad. Ich konnte auch das Krafttraining weiterziehen. Im Oristano (nächste grössere Ortschaft) hat es ein Fitnesscenter und ein Schwimmbad. Am Donnerstag war wieder ein Ruhetag. Wir gingen Einkaufen und machten am späteren Nachmittag ein lockeres Schwimmtraining. Jetzt hatte ich wieder Energie für die nächsten drei harten Tage. Wieder machte ich längere Ausfahrten mit unterschiedlichen Intervallen. Die schönste Tour war am Samstag an der Costa Verde. Die Strecke führte über längere Zeit an der Küste entlang. Sie war coupiert und hatte auch einige Kurven. So stelle ich mir die Zeitfahrstrecke in Athen vor. Am Sonntag fuhr ich nochmals Cuglieri, eine längere Steigung über mehr als 10km. Am Montag trainierte ich nach Lust und Laune, bevor wir uns um 17 Uhr auf den Heimweg machten. Es war ein tolles Trainingslager. Ich konnte mich neben den Trainings sehr gut erholen und fühlte mich sehr wohl. Peter, vielen Dank! Auf jeden Fall ist das nicht mein letzter Aufenthalt in Sardinien. . Organisator
 
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