1. Quartal 2005
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Dienstag, 29. März 2005 00:00 |
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Salussport unterstützt unser Team (Univega Pro Cycling Team) mit einer auf jede Athletin abgestimmte Mischung aus Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemente. Anhand einer Blutanalyse wird die Zusammensetzung individuell erstellt. Seit gut drei Wochen nehme ich dieses Vitalstoffmischung ein.
Info |
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Sontag, 20. März 2005 00:00 |
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Am Sonntagmorgen um 8 Uhr 15 trafen wir uns am Flughafen. Nachdem ich für SF DRS einige Fragen für das Sportpanorama beantworte habe, checkten wir ein. Wir flogen via New York nach Los Angeles. Auf dem Flug nach New York durfte ich ins Cockpit. Der Hammer war aber, dass ich auch die Landung miterleben konnte. Das war sehr eindrücklich! Am Sonntagabend erreichten wir Los Angeles. Montag und Dienstag trainierten wir nur locker, um die Zeitumstellung und den Flug zu verdauen. Meine Schwester Andrea begleitete uns als Masseurin und machte unsere müden Muskeln munter. Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag fuhr ich intensivere Einheiten. Die Zeiten waren nicht berauschend und es stand fest, dass ich kaum unter 3:42 fahren werde. Ich bereute meine Entscheidung, in LA zu sein. Auch war die Motivation für das Rennen bis am Samstag nicht da. Dann riss ich mich zusammen. Für mich war der 3. Rang in der Qualifikation eine grosse Überraschung. Bis zum kleinen Final blieben mir 9 Stunden. Wir analysierten die Zeiten von meiner Konkurrentin. Die ersten beiden Kilometer fuhr sie schneller, aber auf dem letzten Kilometer verlor sie die Zeit. Schlussendlich bin ich in der Quali 0.6 Sekunden schneller gewesen. Ich stellte mich darauf ein, dass es im Final ähnlich laufen wird. Es gab eigentlich nur eines: auf dem letzten Kilometer alles mobilisieren und kämpfen. So lief dann das Rennen auch ab. Bis 2500m lag die Russin vorne. Nach dem ersten Kilometer betrug der Vorsprung sogar 1.8 Sekunden. Schlussendlich siegte ich mit einem Vorsprung von gut einer Sekunde. Was für ein tolles Gefühl!! Nach der Siegerehrung fuhren wir auf der Bahn eine Ehrenrunde. Ich warf die Blumen ins Publikum – und diese trafen einen verdutzen Zuschauer am Kopf, der auf sein Handy schaute….
Schlafen konnte ich in der Nacht nicht viel. Um 8:20 am nächsten Morgen flog ich via Chicago in die Schweiz zurück. Ab Chicago reichten meine Meilen für ein Upgrade in die Business Klasse. Gut erholt und gestärkt mit einem feinen schweizerischen Frühstück wurde ich in Zürich von meinem Fanclub empfangen. Vielen Dank für den Empfang, die Blumen und den Schoggiosterhasen! Wie lange lebt der wohl??
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Samstag, 19. März 2005 00:00 |
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Am Donnerstagmorgen machte ich einen Test in Aigle. Dieser sollte Aufschluss geben, ob ich zur Bahn WM nach Los Angeles fliege. Ich schaffte die von uns gesetzte Limite knapp. Ich war nicht zufrieden. Ich entschied mich aber trotzdem, am kommenden Sonntag nach Los Angeles zu reisen.
Am Freitagmorgen fuhr ich mit dem Univega Pro Cycling Team ans Weltcuprennen nach Italien. Wir übernachteten ca. 2km vom Start in Varazze. Ich freute mich sehr, meine Teamkolleginnen zu treffen. Der Start war am Samstag um 11:30 Uhr. Die ersten 80km waren mehr oder weniger flach. Meistens befand ich mich im hinteren Drittel des Feldes. Beim Aufstieg zur Cipressa war ich bei der Spitze dabei. Die Abfahrt war sehr schwierig. Es gab vor mir mehrere schwere Stürzte, die nicht unbedingt dazu beitrugen, dass ich etwas waghalsiger fuhr. In der Fläche bis zum Poggio konnte ich aber mit sechs anderen Fahrerinnen zur Spitzengruppe (ca. 30 Fahrerinnen) aufschliessen. Auch bei diesem Anstieg konnte ich mithalten. Aber wie schon vorher verlor ich in der Abfahrt die Möglichkeit auf eine gute Platzierung. Schlussendlich klassierte ich mich auf dem 27. Rang. Unmittelbar nach der Zielankunft begaben wir uns auf die Rückreise. Danach hiess es für mich auspacken und einpacken für Los Angeles.
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