3. Quartal 2005
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Montag, 26. September 2005 00:00 |
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In den letzten Nächten fand ich kaum Schlaf. Der Vorteil ist, dass ich dadurch sehr viel erledigen kann. Bereits am nächsten Freitagmittag fliege ich nach Hawaii. Ich freue mich auf 3 Wochen Sonne, Meer und Ironman-Feeling. Am 23. Oktober werde ich wieder in Zürich landen.
Am 11. November 2005 findet im Hallenstation in Zürich der Super 10 Kampf statt. Ich bin gespannt, was uns Athleten erwartet. Auf jeden Fall wird es bestimmt sehr unterhaltsam. Für mehr Informationen bitte Banner auf der linken Seite anklicken! |
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Donnerstag, 22. September 2005 00:00 |
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Ich bin schon ein bisschen stolz, dass ich den WM Titel verteidigen konnte. Ich möchte mich an dieser Stellen ganz herzlich bei allen bedanken, die einen Teil zu diesem Erfolg beigetragen haben (Sponsoren, Univega-Crew, Betreuer, Mechaniker, Freunde, Fans vor Ort und allen, die mir die Daumen gedrückt haben oder am TV mitgefiebert haben). Vielen Dank für die SMS, Mails oder Anrufe. Ich habe mich riesig gefreut! Morgen fliege ich nochmals nach Madrid. Am Samstagmorgen um 9 Uhr starte ich nun doch am Strassenrennen.... |
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Mittwoch, 21. September 2005 00:00 |
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Mit meinen Teamkolleginnen Priska Doppman und Christiane Soeder flog ich am Samstag, 17. September 2005 nach Madrid. Unsere beiden Mechaniker (Rik und Manel) sowie Thomas Campana (Sportlicher Leiter) betreuten uns. Zusammen mit Andy Walser wurden unsere Zeitfahrräder weiterentwickelt. Am Sonntag konnte ich die neue Maschine das erste Mal testen. Ich war begeistert. Das Zeitfahrvelo ist fast ein Kilo leichter. Auch sonst wurde einiges optimiert. Herzlichen Dank für die stundenlange Arbeit vor Ort und das tolle Material!!! Am Sonntag und Montag fuhren wir zwei Runden auf der Zeitfahrstrecke. Diese war nicht einfach und ich war froh, dass ich früher angereist bin. Am Dienstagmorgen von 10 Uhr bis 12 Uhr war das offizielle Training auf der Strecke. Leider konnte nicht die ganzen 22km für den Verkehr gesperrt werden. Ich fuhr nochmals 3 Runden. Vor allem wollte ich die Abfahrten im Renntempo fahren, um Sicherheit zu gewinnen. Sonst lag ich eigentlich die Tage entweder auf dem Bett oder in der Badewanne und ruhte mich aus (und las ein spannendes Buch). Der hartnäckige Husten, der mich nach der Holland Ladies Tour beschäftigte, war weg und ich fühlte mich von Tag zu Tag frischer. Ich freute mich auf das Rennen. Dann war es soweit und ich startete am Mittwochmorgen als letzte um 10:57. Auf den ersten Kilometern war wichtig, einen guten Rhythmus zu finden. Nach dem Wendepunkt ging es einige Kilometer leicht bergab. Kurz nach der Zwischenzeit überholte ich die vor mir gestartete Fahrerin. Über Funk hörte ich, dass ich gut im Rennen lag. Dann kam der steilste Aufstieg. Ich entschloss mich, doch auf die kleine Scheibe zu schalten, obwohl es ein Rhytmusbrecher war. Aber wichtig war für mich, auf den letzten 5km nochmals richtig Tempo zu machen. Edita Pucinscaite kam nochmals von hinten. Ich liess mich aber nicht aus der Ruhe bringen und zog nach der Steigung wieder davon. Im Ziel erfuhr ich, dass ich mit 5 Sekunden Vorsprung gewonnen habe. Ich war sehr stolz und freute mich. Aber es gab auch einige Stelle, die ich nicht perfekt meisterte (z .b. letzte Rechtskurve und die Kreisel). Das Rennen von Bardolino im letzten Jahr war von A-Z perfekt. Das ist dann noch das Pünktchen auf dem „i“. Nach der Siegerehrung, Pressekonferenz und Dopingkontrolle feierte ich mit meiner Familie und Freunden, die mich vor Ort unterstützten. Herzlichen Dank!!Danach flog ich am Abend mit Pascal in die Schweiz zurück. Bereits am Freitagnachmittag reiste ich nochmals nach Madrid, um die Mannschaft am Samstag im Strassenrennen zu unterstützen. Das gelang mir nur mässig. |
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