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Geschrieben von: Karin Thürig
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Montag, 17. Oktober 2011 07:21 |
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Mit dem Ironman Hawaii habe ich meine Karriere beendet. Es war bestimmt nicht das perfekte Rennen, aber ich habe gekämpft bis zum Schluss. Darum geht es in Hawaii mehr als in anderen Rennen. Warum das so ist, kann ich nur mit den speziellen Bedingungen erklären - und es ist eine Weltmeisterschaft.Nach einer schlechten Schwimmleistung stieg ich mit grossem Rückstand auf das Rad. Das unglaubliche daran war, dass ich das erste Mal Delphine gesehen habe. Wahrscheinlich dachten sie, ich hätte meine Gruppe verloren…. Julie Dibens fuhr die 180km einige Sekunden schneller als ich. Weil sie aus dem Rennen stieg, „erbte“ ich den neuen Streckenrekord (4:44:19). Ich hatte während den 180km nur eine einzige Krise, leider dauerte diese fast 20km. Da ich in meinen Radschuhen Einlage trug, waren meine Füsse aufgeweicht. Als ich über den heissen Teppich in das Wechselzelt lief, verbrannt ich mir die Fussballen. Der Marathon war dann wirkliche eine Qual. Doch aus dem Rennen auszusteigen war für mich keine Option. Es war mein letztes Rennen und eine Aufgabe ist meistens nur in den ersten Minuten einer Erleichterung. So kämpfte ich wie viele andere Teilnehmer vor allem gegen mich selber. Ich bin stolz, die Ziellinie erreicht zu haben und gratuliere allen, die den Kampf auch gewonnen haben. Während meiner ganzen Karriere hatte ich nie einen platten Reifen in einem Rennen (Zeitfahren, Duathlon, Triathlon). Dafür bin ich sehr dankbar. Die meisten Sponsoren haben mich über viele Jahre unterstützt und begleitet, was wirklich ein Privileg ist. Herzlichen Dank! Auch ein herzliches Dankeschön an alle, welche mich während meiner Karriere begleitet haben, sei es als Trainer, Mechaniker, Supporter, Betreuer, Fan, Kritiker, Athlet oder in irgendeiner anderen Form. Mein ganzes Umfeld hat immer das Beste gegeben. Das habe ich auch immer versucht. Es ist mir nicht immer gelungen. Das ist das spannenden am Sport! Interview vor dem Ironman: http://www.tri-mag.de/index.php?option=com_content&view=article&id=4596&Itemid=100027Hier ein Interview nur einige Minuten später. Der Grund für den gequälten Gesichtsausdruck sind die Blasen an den Füssen. Doch nach einer Woche kann ich wieder ohne Schmerzen gehen.http://www.tri2b.com/videos/644-e_70413.html Den aktuellen Artikel im Fit for Life ist unter "Berichte aufgeschaltet. |